Donnerstag, 17. Dezember 2015

Maronensupppe- so schön kann beige-grau sein

Der Blick auf das heutige Datum macht es offensichtlich: ich habe schon seit dem 13.November keinen Beitrag geliefert. Dabei hatte ich mir doch fest vorngenommen...doch das ist einen anderes Thema, dass es wert ist demnächst mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.
Bei mir ist gerade so eine intensive Lebensphase dass es fast wie eine Hypnose wirkt, bei der die Zeit verändert wahrgenommen wird.
Doch auch der Bummelant in mir, ließ sich pflegen.
Dafür werde ich jetzt die nächsten Tage noch ein paar Rezepte posten, die einfach, kurz und knapp sein werden wie die Beiträge dazu.

Beige-grauer Herzensbrecher

Eine unserer Lieblinge der letzten Saison war die Maronensuppe. War, weil ich meine Lieblinge so oft zu Tisch bitte, dass sich oft ein wenig Überdruß einstellt.

Doch jetzt haben wir wieder Lust and gehen ran an das Marönchen. Hier findet ihr allgemeine Infos:
 http://www.essen-und-trinken.de/maronen

Wer wie ich leichte Vorurteile am sperrigen Nüßchen hat, kann diese revidieren. Mehlig und merkwürdig süßlich, mit Flaum ausgestattet, oder verkohltem Grillaroma, nein Liebe war es nicht.

Bis ich dieses köstliche Süppchen entdeckte. Ich bin nach wie vor nicht Maronisüchtig, doch bereit weitere Experimente zu wagen.

Das braucht ihr

3 kleine Schalotten
6 Zweige Thymian
25g. Maronen frisch oder vakuumverpackt ( ja das geht sehr gut und macht keine Arbeit)
20g Butter
600ml Gemüse Fond
Sherry zum ablöschen ( wer mag)
150 g Schlagsahne
200 ml Milch
Salz
Pfeffer
Piment ( wer mag)

So wird es gemacht


Schalotten fein würfeln, in Butter anschwitzen.
Die Maronen dazu geben, kürz anrösten und mit Sherry und der Gemüsebrühe, die nach und nach dazu gegeben wird ablöschen. Thymian, Salz und Piment dazu. ca. 20-30 Minuten köcheln lassen.
Dann das Milch-Sahnegemisch dazu geben und 5 Minuten ziehen lassen. Pürieren, Pfeffern  und fertig.
Wer die beige-graue, an Stützstrümpfe erinnernde äußere Erscheinung aufpimpen möchte stellt während des Kochvorgangs Parmesan oder Parmaschinkenchips im Backofen her. Die adeln das Süppchen und bringen herzhafte Knusprigkeit in Spiel.
Oder ganz flower-power mäßig ein paar getrocknete Blüten darüberstreuen, dann macht es richtig was her.

Kleine Maronis ganz groß

Samtig, nussig weich und unglaublich aromatisch kommt sie auf leisen Sohlen ins Herz geschichen, diese Maronensuppe. Tröstlich und wohltuend, eine schöne Einstimmung auf Weihnachten.















Lasst euch überraschen und viel Spaß beim Nachkochen
Eure








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